Jodhpur - die blaue Stadt
Nächstes Ziel unserer Reise war Jodhpur. Die Farbe der Häuser in Jodhpur war in der Vergangenheit abhängig von der Zugehörigkeit zu einer entsprechenden Kaste. Die höchste Kaste, die Brahmanen (Priester), hatten das Privileg, ihre Häuser blau zu streichen. Das Privileg ist inzwischen gefallen und Jodphur erstrahlt in weiten Teilen blau.
Von Jodhpur aus herrschte der letzte Maharaja Umaid Singh bis zur Unabhängigkeit von Indien. Sein riesiger Palast wurde 1944 fertig gestellt und zählt zu den größten und imposantesten königlichen Bauten Asiens. Über 3000 Menschen haben daran für 16 Jahre gearbeitet - europäische Königshäuser erscheinen richtig arm dagegen. Der Palast enthält ein eigenes Kino, einen riesigen Swimming-Pool im Haus und 347 Räume. Heute wird der Palast vornehmlich als Luxus-Hotel genutzt.
Über der Stadt thront die Meherangarh Burg und zeugt von der kriegerischen Vergangenheit der Rajput-Stämme. Die ganze Burg ist heute ein Museum und bedient sich modernster Technik, um Touristen in allen Sprachen durch die Vergangenheit zu geleiten. Spezielle MP3-Player mit Texten über alles Wissenswerte über die Burg und eine nummerierte Route durch das Gelände lassen einen dort mehrere Stunden verbringen, ohne Langeweile aufkommen zu lassen.
Der zweite Tag gehörte dann einem Ausflug mit dem Jeep auf's Land. Wir haben gesehen, wie die Menschen hier auf dem Land leben und arbeiten, ein traditionelles Marihuana-Getränk zur Stärkung der Landarbeiter verkostet - furchtbar bitter - und uns angeschaut wie hier getöpfert wird und Teppiche geknüpft werden.
Eigentlich sollten wir noch Tiger in freier Wildbahn bewundern können. Aber die sind den ganzen Medienrummel vermutlich leid und haben sich verdrückt. In der Steppe gab es weit und breit nichts als Sträucher, Sand und ein paar Antilopen. Zum Abschluss des Landausflugs erhielten wir ein klassisches rajasthanisches Abendessen aus Sangri-Blättern (nein, nicht Sangria), speziellem Fladenbrot aus einem einheimischen Korn, einem sehr gut schmeckende vegetarischen Chilli, von dem ich bis heute nichts über die Zusammensetzung weiß, und Süßigkeiten hergestellt aus Zuckerrohr.
Nächstes Ziel unserer Reise war Jodhpur. Die Farbe der Häuser in Jodhpur war in der Vergangenheit abhängig von der Zugehörigkeit zu einer entsprechenden Kaste. Die höchste Kaste, die Brahmanen (Priester), hatten das Privileg, ihre Häuser blau zu streichen. Das Privileg ist inzwischen gefallen und Jodphur erstrahlt in weiten Teilen blau.
Von Jodhpur aus herrschte der letzte Maharaja Umaid Singh bis zur Unabhängigkeit von Indien. Sein riesiger Palast wurde 1944 fertig gestellt und zählt zu den größten und imposantesten königlichen Bauten Asiens. Über 3000 Menschen haben daran für 16 Jahre gearbeitet - europäische Königshäuser erscheinen richtig arm dagegen. Der Palast enthält ein eigenes Kino, einen riesigen Swimming-Pool im Haus und 347 Räume. Heute wird der Palast vornehmlich als Luxus-Hotel genutzt.
Über der Stadt thront die Meherangarh Burg und zeugt von der kriegerischen Vergangenheit der Rajput-Stämme. Die ganze Burg ist heute ein Museum und bedient sich modernster Technik, um Touristen in allen Sprachen durch die Vergangenheit zu geleiten. Spezielle MP3-Player mit Texten über alles Wissenswerte über die Burg und eine nummerierte Route durch das Gelände lassen einen dort mehrere Stunden verbringen, ohne Langeweile aufkommen zu lassen.
Der zweite Tag gehörte dann einem Ausflug mit dem Jeep auf's Land. Wir haben gesehen, wie die Menschen hier auf dem Land leben und arbeiten, ein traditionelles Marihuana-Getränk zur Stärkung der Landarbeiter verkostet - furchtbar bitter - und uns angeschaut wie hier getöpfert wird und Teppiche geknüpft werden.
Eigentlich sollten wir noch Tiger in freier Wildbahn bewundern können. Aber die sind den ganzen Medienrummel vermutlich leid und haben sich verdrückt. In der Steppe gab es weit und breit nichts als Sträucher, Sand und ein paar Antilopen. Zum Abschluss des Landausflugs erhielten wir ein klassisches rajasthanisches Abendessen aus Sangri-Blättern (nein, nicht Sangria), speziellem Fladenbrot aus einem einheimischen Korn, einem sehr gut schmeckende vegetarischen Chilli, von dem ich bis heute nichts über die Zusammensetzung weiß, und Süßigkeiten hergestellt aus Zuckerrohr.







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